Mit Fotos im Internet Geld verdienen – die besten Tipps

Wer mit Fotos im Internet Geld verdienen möchte, stößt recht bald auf eine große Anzahl so genannter Stock-Foto-Agenturen. Bei diesen Agenturen kann sich jeder Fotograf registrieren und seine Bilder zum Verkauf anbieten. Es gibt es jedoch einige Aspekte, die Fotografen beachten sollten. So haben die Agenturen recht hohe Qualitätsansprüche entwickelt und lehnen Bilder ab, die diese Anforderungen nicht erfüllen. Dabei spielt nicht nur die technische Qualität der Bilder eine Rolle, sondern auch rechtliche Aspekte wie das Marken-, Urheber- und Persönlichkeitsrecht.

Qualität ist unabdingbar

Auch wenn es wieder einmal der wunderschöne Pariser Eiffelturm wurde, werden die Bilder oft abgelehnt, wenn sie nicht das gewisse “Etwas” haben. Wesentlich beliebter sind Fotos, die Menschen enthalten, doch natürlich genügt es dabei nicht, die beste Freundin in ihrem Lieblingsoutfit abzulichten. Dafür sind in der Regel professionelle Models, ein Profi-Make-Up, die optimale Belichtung, möglicherweise auch ein Fotostudio u.A. erforderlich – was wiederum die Produktionskosten in die Höhe treibt.

Weniger kommt es hingegen auf die Qualität der Kamera an. Selbstverständlich sollte diese dazu in der Lage sein, vernünftige Fotos zu machen (eine Handycam ist daher denkbar ungeeignet), dennoch ist die Fotografie-Technik wichtiger als die technische Ausstattung der Kamera. Egal welches Motiv – es muss perfekt in Szene gesetzt sein. Wo die Messlatte liegt, heben die Foto-Beispiele in diesem Artikel auf Xurzon recht gut hervor.

Wurde das Foto von der Agentur angenommen, ist dies aber noch immer keine Garantie für einen schnellen Verkauf. Denn nicht alle Motive sind auf dem Markt gefragt. Und die große Konkurrenz trägt dazu bei, dass der Kunde meist aus tausenden Fotos zum selben Thema wählen kann. So können teilweise sogar Wochen und Monate vergehen, bis ein bestimmtes Foto einen Käufer findet.

Die Masse macht’s

Bezahlt wird, wenn die Bilder von anderen Internetusern herunter geladen werden. Meist sind es kleine und mittelständische Unternehmen, Werbeagenturen und (Web-)Designer, die auf diese Art Bilder und Füllmaterial für ihre Werbung suchen. Die Kunden schätzen die niedrigen Preise, die natürlich auf niedrigen Honoraren für die Fotografen beruhen. Nicht selten erhält der Fotograf nur wenige Cent für den nicht exklusiven Verkauf seines Bildes. Erst wenn man viele Bilder bei unterschiedlichen Agenturen veröffentlicht hat, lohnt sich der Aufwand. Wer nur nebenbei oder als Hobby Fotos bei Stock-Agenturen verkaufen möchte, wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch keine größeren Gewinne erzielen. Das zeigt anschaulich der Erfahrungsbericht unter: http://xurzon.com/2012/11/fotos-im-internet-verkaufen-erfahrungsbericht-eines-einsteigers/

Urheber- und Nutzungsrechte

Die Zusammenarbeit mit den Stock-Foto-Agenturen ist für die Fotografen meistens kostenlos. Der Fotograf sollte dennoch einen genauen Blick in die AGB werfen. Vor allem sollte genau beachtet werden, ob die Nutzungsrechte exklusiv übertragen werden. Denn nur wenn dies nicht der Fall ist, kann der Fotograf das Foto weiterhin auch anderen zur Verfügung stellen oder an andere verkaufen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich mit Fotos im Internet sicherlich nicht das schnelle Geld verdienen lässt. Nur wer ein Talent für Fotografie hat, die Gesetzeslage kennt und es schafft, dass sehr viele, sehr gute Fotos zu einem möglichst breiten Themenspektrum und/oder für Nischenbereiche auf möglichst vielen Foto-Stock-Webseiten aufgenommen werden, der wird für seine Mühen finanziell entlohnt.

Bild: Image courtesy of graur razvan ionut / FreeDigitalPhotos.net